Die Ausgangssituation

Google Drive, Dropbox, OneDrive – bequem, aber teuer in einer anderen Währung: deinen Daten. AGB die dir kaum Kontrolle lassen, Server in den USA, KI die auf deinen privaten Fotos trainiert. Nextcloud verspricht eine Alternative. Hält es was es verspricht?

Was Nextcloud kann

Nextcloud ist keine einfache Dropbox-Kopie, sondern eine vollständige Collaboration-Plattform: Dateispeicher mit Desktop- und Mobile-Sync, Kalender (CalDAV), Kontakte (CardDAV), Aufgaben, Videokonferenzen (Talk), Office-Suite (Collabora Online), Passwortmanager (Passwords), Notizen und mehr.

Was im Alltag wirklich gut klappt

  • Dateisync: Stabil auf Windows, macOS und Linux. Konflikte werden sauber erkannt und markiert.
  • Kalender & Kontakte: Nahtlose Synchronisation mit Android (DavX⁵) und iOS. Endlich kein Google-Kalender mehr.
  • Teilen: Links mit Ablaufdatum und Passwortschutz – besser als bei jedem Cloud-Anbieter.
  • Fotos: Automatischer Kamera-Upload, Galerie-Ansicht mit Album-Funktion.
  • Versionshistorie: Dateiversionen werden automatisch gehalten – nie wieder aus Versehen überschrieben.

Wo es noch hakt

  • Collabora Office: Gut für gelegentliche Nutzung, aber noch nicht Google-Docs-Niveau für intensive simultane Teamarbeit.
  • iOS Foto-Upload: Wegen Apple-Einschränkungen manchmal träge im Hintergrund.
  • Mobile App: Grundsolide, aber stellenweise langsamer als native Cloud-Apps.

Das Fazit nach sechs Monaten

Google Drive läuft nur noch für Dokumente, die ich mit Leuten teile die kein Nextcloud haben. Alles andere: Nextcloud. Die Datensouveränität ist das Killerargument – deine Dateien auf einem Server in Deutschland, du siehst in den Logs wer wann zugegriffen hat, keine KI trainiert auf deinen privaten Fotos.

Nextcloud bei Bytewehr

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